Dominik Götz vor seiner zweiten Deaflympics-Teilnahme

 

Bereits zum zweiten Mal in seiner Laufbahn steht Dominik Götz vor seinem größten sportlichen Höhepunkt. Der 27-Jährige aus Lambsheim wurde von Bundestrainer Alexander Zimpelmann (Freinsheim) ins 14-köpfige Aufgebot für die Deaflympics, die Olympischen Spielen der Gehörlosen, von 1. bis 15. Mai in Caxias do Sul (Brasilien) berufen. Fünf Jahre lang musste sich der Sportler gedulden.

Sein Markenzeichen: Nach jedem Treffer, den er von der linken Außenbahn erzielt, ballt Dominik Götz die linke Faust und reckt sie nach oben. Ähnlich wie Uwe Gensheimer, Kapitän des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. Doch während der Linksaußen der Löwen wegen seiner Achillessehnen-Probleme für den Rest der Saison ausfällt, fiebert Dominik Götz seinem nächsten sportlichen Höhepunkt entgegen.

Der 27-jährige aus Lambsheim, der mit seiner Freundin in Mannheim lebt, gehört zum 14-köpfigen Aufgebot der Handball-Nationalmannschaft des Deutschen Gehörlosen-Sportverbands (DGS). Mit dieser reist er am 27. April zu den Deaflympics nach Brasilien. „Ich kann es noch nicht fassen. Erstmals außerhalb unseres Kontinents zu sein und dann noch im Nationaltrikot unterwegs“, erzählt Götz begeistert. „Die Freude ist schon sehr groß. Seit fünf Jahren, seit den letzten Deaflympics in der Türkei, waren wir wegen Corona bei keiner internationalen Meisterschaft mehr dabei.“ Dementsprechend werde die Nervosität nicht ausbleiben, wenn er in Frankfurt ins Flugzeug steige.

Über Sao Paulo nach Porto Alegre

Von Frankfurt geht es zunächst nach Sao Paulo und dann weiter nach Porto Alegre. Anschließend steht noch eine zweistündige Busfahrt nach Caxias do Sul an. „Es ist schon aufregend. Ich war noch nie außerhalb von Europa, und jetzt nach Brasilien“, sagt Götz. Dabei verbindet ihn etwas mit dem Land. „Während der Handball-WM in Deutschland hatte ich die Gelegenheit, das Viertelfinale zwischen Brasilien und Kroatien in Köln zu sehen, das Brasilien überraschend gewonnen hat. Da bin ich schon ein kleiner Brasilien-Fan geworden“, gesteht der Linksaußen. Es habe ihn begeistert, wie die Brasilianer als Außenseiter Kroatien bezwangen.

Bis zum Abflug will sich der Pfälzer, der das Trikot des badischen Verbandsligisten SV 07 Waldhof Mannheim trägt und auch Mitglied des Gehörlosen-Sportclubs (GSC) Frankenthal ist, körperlich fit halten. Besonders freut sich Götz, dass der DGS diesmal die Finanzierung der Reise zu den Deaflympics übernommen hat. „Auch der GSC hat mich bisher stets unterstützt, sodass wir in den seltensten Fällen einen Eigenbeitrag leisten mussten“, ist Götz für die Unterstützung dankbar.

 

Alles dem Sport unterordnen

Er ordnet derzeit alles dem Sport unter. „Nach dem Abschlusslehrgang in der vergangenen Woche in Haßloch möchte ich mein Niveau hochhalten, um in Topform nach Brasilien zu reisen.“ Deshalb will er im Urlaub mit seiner Freundin, der sie nach Cardiff (Wales) führt, nicht die Beine hochlegen. „Es geht mir darum, den Kopf freizubekommen und frisch und erholt den sportlichen Höhepunkt anzugehen.“

Dabei hofft Götz, der Verwaltungsfachangestellter gelernt hat und zuletzt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Lambsheim-Heßheim tätig war, ehe er im vergangenen Sommer ein Duales BWL-Studium mit Schwerpunkt Industrie bei TE Connectivity Germany GmbH in Bensheim sowie an der Deutschen Hochschule Baden-Württemberg begonnen hatte, dass die Pandemie Spiele nicht beeinflussen wird. „Wir wissen aber auch, dass Corona nicht vorbei ist und dass wir bei personellen Ausfällen nicht so einfach jemand nachfliegen lassen können“, sagt Götz.

Alles dem Sport unterordnen

Er ordnet derzeit alles dem Sport unter. „Nach dem Abschlusslehrgang in der vergangenen Woche in Haßloch möchte ich mein Niveau hochhalten, um in Topform nach Brasilien zu reisen.“ Deshalb will er im Urlaub mit seiner Freundin, der sie nach Cardiff (Wales) führt, nicht die Beine hochlegen. „Es geht mir darum, den Kopf freizubekommen und frisch und erholt den sportlichen Höhepunkt anzugehen.“

Dabei hofft Götz, der Verwaltungsfachangestellter gelernt hat und zuletzt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Lambsheim-Heßheim tätig war, ehe er im vergangenen Sommer ein Duales BWL-Studium mit Schwerpunkt Industrie bei TE Connectivity Germany GmbH in Bensheim sowie an der Deutschen Hochschule Baden-Württemberg begonnen hatte, dass die Pandemie Spiele nicht beeinflussen wird. „Wir wissen aber auch, dass Corona nicht vorbei ist und dass wir bei personellen Ausfällen nicht so einfach jemand nachfliegen lassen können“, sagt Götz.

Alles dem Sport unterordnen

Er ordnet derzeit alles dem Sport unter. „Nach dem Abschlusslehrgang in der vergangenen Woche in Haßloch möchte ich mein Niveau hochhalten, um in Topform nach Brasilien zu reisen.“ Deshalb will er im Urlaub mit seiner Freundin, der sie nach Cardiff (Wales) führt, nicht die Beine hochlegen. „Es geht mir darum, den Kopf freizubekommen und frisch und erholt den sportlichen Höhepunkt anzugehen.“

Dabei hofft Götz, der Verwaltungsfachangestellter gelernt hat und zuletzt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Lambsheim-Heßheim tätig war, ehe er im vergangenen Sommer ein Duales BWL-Studium mit Schwerpunkt Industrie bei TE Connectivity Germany GmbH in Bensheim sowie an der Deutschen Hochschule Baden-Württemberg begonnen hatte, dass die Pandemie Spiele nicht beeinflussen wird. „Wir wissen aber auch, dass Corona nicht vorbei ist und dass wir bei personellen Ausfällen nicht so einfach jemand nachfliegen lassen können“, sagt Götz.

Auftakt gegen Serbien

Trotzdem freut er sich schon auf die Auftaktbegegnung gegen Serbien 5. Mai. Dann geht es alle zwei Tage weiter mit Partien gegen Kenia, Brasilien und Kamerun. „Es gibt für uns nur ein Ziel: Wir wollen ins Finale. Wir dürfen allerdings Serbien zum Auftakt auf keinen Fall“, betont Götz. Ein Vorteil könne sein, dass man in der Vorrunde dem großen Favoriten Kroatien aus dem Weg gehe.

Götz ist heiß auf eine Medaille. Bei den Deaflympics vor fünf Jahren in der Türkei musste sich die deutsche Mannschaft mit dem vierten Platz zufriedengeben. „Wir wollen um die Medaillen mitspielen“, bringt es der Linksaußen auf den Punkt. Seine Torgefährlichkeit ist eine Stärke, wovon die Mannschaft profitieren kann. Dann wird er auch öfter seine linke Faust nach oben strecken.

Presse: Rheinpfalz Zeitung
Link: Zeitung
Foto: Mehn

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